Posts tagged ‘Docker’

Grafische Benutzeroberfläche für Docker

Synology hat für seine Geräte ein Docker-GUI entwickelt, was die Arbeit mit Docker ein wenig vereinfacht.

Docker selbst bietet solche Funktionen nicht meines Wissens nach nicht an, mit Portainer gibt es aber ein Docker-Image selbst, das eine GUI über den Browser bereitstellt.

Die Installation ist dabei sehr einfach

docker volume create portainer_data
docker run -d -p 9000:9000 --name portainer --restart always -v /var/run/docker.sock:/var/run/docker.sock -v portainer_data:/data portainer/portainer

Unter Port 9000 auf dem Docker-Server steht dann Portainer bereit.

Uwe

Uwe Ziegenhagen mag LaTeX und Python, auch gern in Kombination. Hat Dir dieser Beitrag geholfen und möchtest Du Dich dafür bedanken? Dann unterstütze doch vielleicht die Dingfabrik Köln e.V. mit einem kleinen Beitrag. Details zur Bezahlung findest Du unter Spenden für die Dingfabrik.

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Minecraft Server im Docker laufen lassen

Nachdem ich auf meinem Synology-NAS bereits erfolgreich einen Minecraft-Server unter Docker laufen lasse, wollte ich heute mal den Sevrer unter „purem“ Docker starten.

Vom NAS-Docker weiß ich bereits, dass sowohl ein Port als auch ein Verzeichnis freigegeben sein sollten, um a) den Zugriff von anderen Rechnern zu ermöglichen und b) ein persistentes Verzeichnis für die Minecraft-Daten zu haben. Als Docker-Image nutze ich das von https://hub.docker.com/r/itzg/minecraft-server/. Auf der github-Seite steht auch schon alles, was man für den erfolgreichen Start benötigt.

docker run -d -it -e EULA=TRUE -p 25565:25565 -v /home/uwe/docker/minecraftdata:/data --name mc itzg/minecraft-server

Die Optionen stehen dabei für

  • -d: detached mode, also im Hintergrund
  • -it
  • eigentlich -i -t, lasse STDIN offen und füge Pseudo-TTY hinzu. Das bewirkt, das man per Shell reinkommt

  • -e
  • für Umgebungsvariablen, hier die End-User-License

  • -p
  • Port-Mapping, Port auf dem Docker-Server:Port im Container

  • -v
  • Volume-Mapping, Verzeichnis auf dem Docker-Server:Verzeichnis im Docker-Container

  • –name
  • Namen des zu erstellenden Containers

Docker zieht dann alles aus dem Netz und konfiguriert sich entsprechend…

(base) root@Sams18:~# docker run -d -it -e EULA=TRUE -p 25565:25565 -v /home/uwe/docker/minecraftdata:/data --name mc itzg/minecraft-server
Unable to find image 'itzg/minecraft-server:latest' locally
latest: Pulling from itzg/minecraft-server
4fe2ade4980c: Pull complete
6fc58a8d4ae4: Pull complete
d3e6d7e9702a: Downloading  12.92MB/54.8MB
9170f7184f6e: Downloading  16.64MB/62.09MB
712b0a9c3995: Download complete
d1c532702e4b: Download complete
6875113ceea1: Download complete
76dc7bb21202: Downloading  1.195MB/2.229MB
ea8424983368: Waiting
3a34ffca3cb1: Waiting

Mittels docker start mc bzw. docker stop mc wird dann der Server gestartet und gestoppt.

Uwe

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Erste Schritte mit Docker

Nachdem ich auf meinem NAS (einem Synology DS918+) bereits Erfahrungen mit Docker sammeln konnte, will ich jetzt mehr über die Grundlagen lernen. Ziel ist es mittelfristig, Node Red laufen zu lassen, um einige Aspekte unseres trauten Heims zu automatisieren. Zur Entwicklung nehme ich einen älteren Intel NUC mit i3-Prozesser, auf dem ein Ubuntu Bionic läuft, später landet vielleicht alles auf dem Raspi, den ich in die Unterversorgung gehängt habe.

In diesem Artikel geht es jetzt um die Installation, im wesentlichen folge ich dabei der Anleitung von https://www.digitalocean.com/community/tutorials/how-to-install-and-use-docker-on-ubuntu-18-04

1) Herausfinden, welche Ubuntu-Version man hat?

lsb_release -a

gibt in der letzten Zeile den Namen mit aus.

2)

sudo apt update

sudo apt install apt-transport-https ca-certificates curl software-properties-common

aktualisiert die Quellen und fügt einige benötigte Programme hinzu, so sie noch nicht installiert sind.

3)

curl -fsSL https://download.docker.com/linux/ubuntu/gpg | sudo apt-key add -

holt den public PGP-Key von der Docker-Seite, da wir von dort und nicht aus den Bionic-Quellen von Canonical installieren.

4)

sudo add-apt-repository "deb [arch=amd64] https://download.docker.com/linux/ubuntu bionic stable"
sudo apt update

fügt die Quellen hinzu und aktualisiert die apt-Quellen

5)

sudo apt install docker-ce

installiert dann Docker.

Wie kann man die Installation prüfen? Mit „Hello World“ 🙂

sudo docker run hello-world

Unable to find image 'hello-world:latest' locally
latest: Pulling from library/hello-world
1b930d010525: Pull complete
Digest: sha256:2557e3c07ed1e38f26e389462d03ed943586f744621577a99efb77324b0fe535
Status: Downloaded newer image for hello-world:latest

Hello from Docker!
This message shows that your installation appears to be working correctly.

To generate this message, Docker took the following steps:
 1. The Docker client contacted the Docker daemon.
 2. The Docker daemon pulled the "hello-world" image from the Docker Hub.
    (amd64)
 3. The Docker daemon created a new container from that image which runs the
    executable that produces the output you are currently reading.
 4. The Docker daemon streamed that output to the Docker client, which sent it
    to your terminal.

To try something more ambitious, you can run an Ubuntu container with:
 $ docker run -it ubuntu bash

Share images, automate workflows, and more with a free Docker ID:
 https://hub.docker.com/

For more examples and ideas, visit:
 https://docs.docker.com/get-started/

Im nächsten Artikel zum Thema erläutern wir dann die wichtigsten Docker-Befehle für die Kommandozeile.

Uwe

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